... um dann hinterher festzustellen, dass es das nicht wert war. In der Tat. Die Frage geisterte immer und immer wieder in meinem Kopf rum. Mal laut polternd, mit Rasseln, Ketten und Geschrei. Mal zögernd, unentschlossen, leise.
Zu dem Zeitpunkt sah ich mich noch anders. Anders als jetzt, weder besser noch schlechter, gut oder böse. Dennoch: Nein!
Nein, so wie zu vielem. Nein!
Kalter Schauer, erst langsam kriecht die Gänsehaut die Arme herunter, dann plötzlich über den ganzen Rücken und dann ist sie wieder weg. Es wird warm, aber innerlich?
Ich erinnere mich.
Heute zwei Tage. Zwei Tage! Ich hasse diese zwei Tage. Es ist so schwer und doch, es ist schwer. Ich kann es mir danach leicht reden. Ja, das geht. Am Ende des zweiten Tages, weiß ich, es ist schwer. Ein langer Weg, hart. Der gegangen werden will. Das schon längst. Ich erinnere mich.
Nein! Du erinnerst mich.
Ich denke, dass wir es wissen. Ich hoffe es so sehr. Vielleicht, ja vielleicht irgendwann. Ich will dich drücken. Jetzt, nicht irgendwann. Dann stoß' ich mich weg.
Kann mich nicht befreien, wäre es doch nur leicht. Ein Käfig gebaut aus Hirn und Knochen.
Montag, 29. August 2011
something should happen
Dein Glück scheint nicht zu trügen und gönnen tun wir gar nichts. Da fällt mir ein, wir müssen nur wollen und ein schwarzes Loch. Gefährlich tief - die Unmenschlichkeit. Die Enttäuschung. Bist du enttäuscht? Dein Leben verkackt, so wie das meine?
Schaffst du dir die Hölle auf Erden. Unbeschwert ist es nur im Traum. Die Frage nach dem, ja was eigentlich?
Und dann die Frage, die sich mir schon lange aufdrängt, warum denn nur? Warum jeden Tag ein neuer Kampf?
Manchmal, in einem Moment der Schwäche, wünsche ich mir, die Zeit bleibt stehen. Dann wünsche ich mir, ich könnte sie zurück drehen und ganz manchmal, will ich sie einfach nur vordrehen und wenn es blöd läuft, will ich, dass ich sie gar nicht mit erlebe.
Wenn dann alles wieder vorbei ist, schnipp - aufgewacht. Besinnung! Hier und jetzt, nimms in den Mund, halt die Hand auf und nimm es mit. Stell keine Fragen. Nicht jetzt. Antworten liegen auf dem Weg. Menschen kommen und gehen, das solltest du nun wissen.
Nimm es nicht so hart. Versuche es wenigstens. Ging es jemals anders? Und was ist geblieben? Ein Sack mit Reis, an jedem Tag ein Korn weniger, weniger Kraft, weniger Mut, weniger von allem und doch immer weiter und vor allem mehr. Immer mehr Ellenbogen, immer weniger sein und wenn es sein muss, sind wir anders.
Wann und wo kann ich sein? So wie ich bin. Dieses mürrische, arrogante, selbstverliebte Mädchen? Motzend unsympathisch? Ich lächle, so wie immer: Nie!
Schaffst du dir die Hölle auf Erden. Unbeschwert ist es nur im Traum. Die Frage nach dem, ja was eigentlich?
Und dann die Frage, die sich mir schon lange aufdrängt, warum denn nur? Warum jeden Tag ein neuer Kampf?
Manchmal, in einem Moment der Schwäche, wünsche ich mir, die Zeit bleibt stehen. Dann wünsche ich mir, ich könnte sie zurück drehen und ganz manchmal, will ich sie einfach nur vordrehen und wenn es blöd läuft, will ich, dass ich sie gar nicht mit erlebe.
Wenn dann alles wieder vorbei ist, schnipp - aufgewacht. Besinnung! Hier und jetzt, nimms in den Mund, halt die Hand auf und nimm es mit. Stell keine Fragen. Nicht jetzt. Antworten liegen auf dem Weg. Menschen kommen und gehen, das solltest du nun wissen.
Nimm es nicht so hart. Versuche es wenigstens. Ging es jemals anders? Und was ist geblieben? Ein Sack mit Reis, an jedem Tag ein Korn weniger, weniger Kraft, weniger Mut, weniger von allem und doch immer weiter und vor allem mehr. Immer mehr Ellenbogen, immer weniger sein und wenn es sein muss, sind wir anders.
Wann und wo kann ich sein? So wie ich bin. Dieses mürrische, arrogante, selbstverliebte Mädchen? Motzend unsympathisch? Ich lächle, so wie immer: Nie!
Montag, 15. August 2011
The magic of words
Ich denke, wir sind uns fremd.
Unglaublich schwer. Jedes Zeichen ein Rückschritt oder was könnte es sonst noch sein?
Als ich das las, stellte ich mir eine Katze vor, sie versuchte die ganze Zeit in ihren eigenen Schwanz zu beißen.
Müde, böse Worte machen mich zu dem was du willst.
Traurige Drohung.
Unglaublich schwer. Jedes Zeichen ein Rückschritt oder was könnte es sonst noch sein?
Als ich das las, stellte ich mir eine Katze vor, sie versuchte die ganze Zeit in ihren eigenen Schwanz zu beißen.
Müde, böse Worte machen mich zu dem was du willst.
Traurige Drohung.
Dienstag, 9. August 2011
Eat it
Es ist, als würde es morgen nichts mehr geben. Deswegen so schnell wie möglich heute und jetzt, sofort! Alles muss rein. Warum? Ja, warum eigentlich? Immer dieses verfluchte "warum".
20% gibt es oben drauf, je mehr desto besser - außer Tiernahrung.
Jetzt wo ich kann, wo ich darf. Ich schäme mich. Warum? Ja, warum eigentlich?
Früher durfte ich nicht. Ich habe mich geschämt. Verheimlicht.
Früher habe ich Radfahren gehasst. Gehasst!
Wandern? Ich? Niemals. Ich würde es auch jetzt nicht mit euch machen. Niemals.
Vielleicht möchte ich euch auch nicht die Blöße geben, dass ich nun vorne fahre, vorne laufe. Aber alles nur, weil Punkt eins eingetroffen ist. Vielleicht insgeheim?
Die Frage beantworte ich mir selber. Es macht Spaß. Natürlich macht es mir Spaß.
Zum Anderen, ich möchte meine Figur schon so behalten. Dafür muss ich einiges tun.
Vor allem an Punkt eins arbeiten.
Ich hatte vorher nicht in Betracht gezogen, dass ich euch nun davon laufe oder fahre. Kam mir nie in den Sinn. Will ich auch nicht.
Ändert aber nichts daran, dass ich es gehasst habe. Vielleicht hatte ich auch nur wieder Angst vor Diskussionen, Streiterein und sinnlosem Gelaber. Konnten es euch doch nie recht machen, oder?
Deswegen auch Punkt eins? Zu einfach, es einfach abzuwälzen.
Einst war ich sehr, sehr ehrlich.
Ich hatte Tränen in den Augen, als ich dir schrieb. War ich selbst von meiner Offenheit gerührt? Nein, viel mehr war ich froh, dass ich es geschrieben habe. Es fühlte dich so unglaublich an, überwältigend. Ich dachte für eine kurze Zeit, das war der Schlüssel. Es war ein wichtiges Teil in diesem Puzzle. Vielleicht ein 'Schlüsselteil', aber noch lange nicht das Ende. Nichtsdestotrotz erinnere ich mich gerne daran. Ich muss es mir öfters ins Gedächtnis rufen. Öfters dieses Gefühl von Befreiung spüren, das hilft für den Moment.
Wichtig dabei ist, zu lernen, "sich so zu akzeptieren wie man ist", hast du mir gesagt. Das gelingt mir auch noch.
Bonsoir mes amis
20% gibt es oben drauf, je mehr desto besser - außer Tiernahrung.
Jetzt wo ich kann, wo ich darf. Ich schäme mich. Warum? Ja, warum eigentlich?
Früher durfte ich nicht. Ich habe mich geschämt. Verheimlicht.
Früher habe ich Radfahren gehasst. Gehasst!
Wandern? Ich? Niemals. Ich würde es auch jetzt nicht mit euch machen. Niemals.
Vielleicht möchte ich euch auch nicht die Blöße geben, dass ich nun vorne fahre, vorne laufe. Aber alles nur, weil Punkt eins eingetroffen ist. Vielleicht insgeheim?
Die Frage beantworte ich mir selber. Es macht Spaß. Natürlich macht es mir Spaß.
Zum Anderen, ich möchte meine Figur schon so behalten. Dafür muss ich einiges tun.
Vor allem an Punkt eins arbeiten.
Ich hatte vorher nicht in Betracht gezogen, dass ich euch nun davon laufe oder fahre. Kam mir nie in den Sinn. Will ich auch nicht.
Ändert aber nichts daran, dass ich es gehasst habe. Vielleicht hatte ich auch nur wieder Angst vor Diskussionen, Streiterein und sinnlosem Gelaber. Konnten es euch doch nie recht machen, oder?
Deswegen auch Punkt eins? Zu einfach, es einfach abzuwälzen.
Einst war ich sehr, sehr ehrlich.
Ich hatte Tränen in den Augen, als ich dir schrieb. War ich selbst von meiner Offenheit gerührt? Nein, viel mehr war ich froh, dass ich es geschrieben habe. Es fühlte dich so unglaublich an, überwältigend. Ich dachte für eine kurze Zeit, das war der Schlüssel. Es war ein wichtiges Teil in diesem Puzzle. Vielleicht ein 'Schlüsselteil', aber noch lange nicht das Ende. Nichtsdestotrotz erinnere ich mich gerne daran. Ich muss es mir öfters ins Gedächtnis rufen. Öfters dieses Gefühl von Befreiung spüren, das hilft für den Moment.
Wichtig dabei ist, zu lernen, "sich so zu akzeptieren wie man ist", hast du mir gesagt. Das gelingt mir auch noch.
Bonsoir mes amis
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