... um dann hinterher festzustellen, dass es das nicht wert war. In der Tat. Die Frage geisterte immer und immer wieder in meinem Kopf rum. Mal laut polternd, mit Rasseln, Ketten und Geschrei. Mal zögernd, unentschlossen, leise.
Zu dem Zeitpunkt sah ich mich noch anders. Anders als jetzt, weder besser noch schlechter, gut oder böse. Dennoch: Nein!
Nein, so wie zu vielem. Nein!
Kalter Schauer, erst langsam kriecht die Gänsehaut die Arme herunter, dann plötzlich über den ganzen Rücken und dann ist sie wieder weg. Es wird warm, aber innerlich?
Ich erinnere mich.
Heute zwei Tage. Zwei Tage! Ich hasse diese zwei Tage. Es ist so schwer und doch, es ist schwer. Ich kann es mir danach leicht reden. Ja, das geht. Am Ende des zweiten Tages, weiß ich, es ist schwer. Ein langer Weg, hart. Der gegangen werden will. Das schon längst. Ich erinnere mich.
Nein! Du erinnerst mich.
Ich denke, dass wir es wissen. Ich hoffe es so sehr. Vielleicht, ja vielleicht irgendwann. Ich will dich drücken. Jetzt, nicht irgendwann. Dann stoß' ich mich weg.
Kann mich nicht befreien, wäre es doch nur leicht. Ein Käfig gebaut aus Hirn und Knochen.
