Na gut kleine Miss. Nach ein paar exzessiven Tagen sollte nun mal wieder ein bisschen so was wie Alltag einkehren. Ich komme mir schon vor wie ein
Neujahrsalki.
Ich
erinnere mich an das Silvester vor 3 Jahren, was so ziemlich das
Beschissenste war, was ich
jeh hatte. Wobei die Aktion schon
cool war, glaube ich. So ganz spontan und ganz mit 3 Promille im Kragen, ganz toll mit zwei Amis nach Amsterdam. Total
cool eben. Aber davor und danach wurde nur gesoffen, gefeiert und gefickt.
Sowas, also spontan
irgendwo hinfahren, habe ich nun dieses-letzte Jahr nicht gemacht, Gott bewahre, zum Glück.
Ich habe auch keine dummen Vorsätze geschmiedet, außer vielleicht, dass alles anders bleibt.
Ja und anders passt, wie die kalte Hand in der Jackentasche.
Mir scheint es, als würde ich den kompletten Sommer nachholen. Der war mein goldener Käfig, hat mich vor allem beschützt. Der Winter ist der Befreiungsschlag. Menschen ändern sich nicht. Sie können Gewohnheiten unterdrücken, vergessen und aussetzen, aber niemals ablegen. Leugnen hilft nichts. Saufen, feiern, vögeln, saufen, feiern, vögeln. Ich möchte am liebsten nichts anderes machen. Vielleicht zwischendurch noch 2 Stunden Sport täglich. Ich habe keinen Bock zu Arbeiten. Ich habe auch keinen Bock auf verarschen oder Herz verschenken. Einen Haken
gibts beim
Masterplan, Alkohol steht mir nicht sonderlich gut, weder macht er schön noch hilft er psychisch. Die paar Hemmungen, die abgebaut werden, kann man auch mit ein bisschen Mut ablegen, also ich könnte es vermutlich.
Naja, ringsum alles Weicheier. Die Suche nach Mr.
Perfect ist auch vergeblich.
Jaja und nein, ich bin nicht zu anspruchsvoll. Ich möchte gar keine Beziehung, irgendwas unverbindliches, regelmäßiges zum Liebhaben und Vögeln würde mir ja schon reichen.
Naja, ich
geh zu leicht her, würde 7 sagen.
Hmm, das mag für den Außenstehenden vielleicht so aussehen, aber das zu rechtfertigen ist Schwachsinn. Als Frau kann man diese Position nicht erklären, ohne einen Stempel aufgedrückt zu bekommen. Also lass ich es.