Sonntag, 31. Januar 2010

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Heute war es mal wieder so weit. Ein Stück Vergangenheit schlägt mir ins Gesicht. Hatte ich gedacht, ich habe es überwunden? Nein! Die Seele hungert, liegt blutend am Boden. Ich tu' dir weh!
Und während ich dich schlachte, schlachte ich mich mit.
Ich quäl' dich nur, weil ich selbst so leide. Unter mir und dem Anflug von Selbsthass hin und wieder.

Hahaha und während ich so lese und die Badewanne voll Selbstmitleid ist, merke ich. Alles normal, alles gut.

Freitag, 22. Januar 2010

summer of

Momentan schwanke ich zwischen Hoch und Niedergeschlagenheit. Das nennt man dann wohl manisch Depressiv.
Krank sind wir ja alle.
Ich schiebe diese Schwankungen einfach mal auf den Alkohol und viel zu wenig Schlaf.
Es wird Zeit, dass wieder Sommer wird. So richtig. Ich möchte warme Luft, die mir sanft um die Ohren weht. Kleine Schäfchenwolken, die auf der grünen Wiese grasen. Summende Düfte in der Luft und die Berge.
Dieses trübe, kalte Wetter ist nichts für mich.
Zwischen Shoppen, Saufen und Sport und Arbeit geht es mir doch recht gut. Ich erwähne es gerne noch zum tausendsten Mal: 2010 ist mein Jahr.
Alles ist gut und anders und schön.

Sonntag, 10. Januar 2010

Milchbar

Du bist jung, schaust nicht übermäßig durchschnittlich gut aus? Stehst auf gute Musik und bist gerne unter Artgenossen? Wobei Artgenossen jeder anders definiert, das ist natürlich vom Alkoholpegel abhängig.
Mit 3 Promille im Hals fühlst du dich wohl? Hast auch nichts gegen unverbindlichen Sex, bist auch vielleicht manchmal frustriert? Ja?
Dann versuch es doch mal mit einem unkomplizierten Besuch in der Milchbar!
Aber wehe, du verlierst deine Garderobenmarke, dann darfst du dich vom "Willy welche Drogen auch immer" wild und wirr gestikulierend zu labern lassen. Du versuchst, ihm und dem Personal, tausendmal und mehr zu erklären, dass der braune Mantel nur deiner sein kann, weil ja schließlich dein Handy und deine Kreditkarte darin ist. Ja, dummer Weise hast du gerade heute deinen Ausweis nicht dabei, aber ganz bescheuert bist du ja nun auch nicht, als dass du ohne Mantel, aber mit Inhalt, also Kreditkarte, Handy, Schlüssel, Heim fährst. Das hätten sie gewährt.
Versuch das zu erklären! Irgendjemand, auf anderen Drogen scheinbar, gibt dann sein OK.
Bravo, du kannst gehen, ohne Marke, MIT Mantel, Kreditkarte und deinem Handy, welches in deiner Jackentasche klingelt!
Ich probier es einfach noch mal in der Afterhour.

Freitag, 8. Januar 2010

crazy little thing called love

Na gut kleine Miss. Nach ein paar exzessiven Tagen sollte nun mal wieder ein bisschen so was wie Alltag einkehren. Ich komme mir schon vor wie ein Neujahrsalki.
Ich erinnere mich an das Silvester vor 3 Jahren, was so ziemlich das Beschissenste war, was ich jeh hatte. Wobei die Aktion schon cool war, glaube ich. So ganz spontan und ganz mit 3 Promille im Kragen, ganz toll mit zwei Amis nach Amsterdam. Total cool eben. Aber davor und danach wurde nur gesoffen, gefeiert und gefickt.
Sowas, also spontan irgendwo hinfahren, habe ich nun dieses-letzte Jahr nicht gemacht, Gott bewahre, zum Glück.
Ich habe auch keine dummen Vorsätze geschmiedet, außer vielleicht, dass alles anders bleibt.
Ja und anders passt, wie die kalte Hand in der Jackentasche.
Mir scheint es, als würde ich den kompletten Sommer nachholen. Der war mein goldener Käfig, hat mich vor allem beschützt. Der Winter ist der Befreiungsschlag. Menschen ändern sich nicht. Sie können Gewohnheiten unterdrücken, vergessen und aussetzen, aber niemals ablegen. Leugnen hilft nichts. Saufen, feiern, vögeln, saufen, feiern, vögeln. Ich möchte am liebsten nichts anderes machen. Vielleicht zwischendurch noch 2 Stunden Sport täglich. Ich habe keinen Bock zu Arbeiten. Ich habe auch keinen Bock auf verarschen oder Herz verschenken. Einen Haken gibts beim Masterplan, Alkohol steht mir nicht sonderlich gut, weder macht er schön noch hilft er psychisch. Die paar Hemmungen, die abgebaut werden, kann man auch mit ein bisschen Mut ablegen, also ich könnte es vermutlich.
Naja, ringsum alles Weicheier. Die Suche nach Mr. Perfect ist auch vergeblich. Jaja und nein, ich bin nicht zu anspruchsvoll. Ich möchte gar keine Beziehung, irgendwas unverbindliches, regelmäßiges zum Liebhaben und Vögeln würde mir ja schon reichen. Naja, ich geh zu leicht her, würde 7 sagen. Hmm, das mag für den Außenstehenden vielleicht so aussehen, aber das zu rechtfertigen ist Schwachsinn. Als Frau kann man diese Position nicht erklären, ohne einen Stempel aufgedrückt zu bekommen. Also lass ich es.

Sonntag, 3. Januar 2010

Its a new day

Hallo und herzlich willkommen.
Leben ist das was du daraus machst.
Partynächte ohne Ende.
Einweisung in eine stationäre Behandlung.
Festhalten an der alten Liebe.
Glauben, dass man sich nie wieder verlieben wird.
Mit einem Tinnitus aufwachen und diesen mit viel Alkohol zum Schweigen bringen.
Frustriert sein.
Sich selbst nicht mögen.
Sich selbst mögen.
Etwas ändern.
Nicht reden.
Sich freuen.

Hallo und herzlich willkommen, its a new day.