Sonntag, 30. März 2008

Kann passieren, dass die Realität weh tut. Könnte auch sein dass vor ein paar Jahren natürlich alles besser war. Jetzt ist man in der Position Angst zu haben, vielleicht zu spüren, dass da ja noch was anderes ist, was all die Jahre nicht da sein wollte.
Oder es man drängt sich da rein. War schon immer so, am Besten ists wenn mans nicht hat. Würde ja viel zu leicht fallen sich über die einfachen Dinge des Lebens zu freuen, was hätte man dann noch an Trauer? Gut ist auch, wenn man sich über Alles und Jeden beschwert, die eigene Meinung als Patendlösung sieht.

Montag, 24. März 2008

just weekend

Nach einem entspannten Wochenende mit viel absoluter Lust, könnte ich eine Woche Urlaub gebrauchen.
Am Besten ist es die Gedanken schweifend auszublenden. Ich hätte mich auch hinter den Vorhang zum Rauchen stellen können.
Soapstarletts laden zum netten talken. Bevor ich die ganze Zeit rum stehe. Neuhausen ist toll, wissen wir beide.

Mit Charme kann man sich auch vor dem Rausschmiss bewahren. Charmante Frauen find ich klasse. Vorher sollte man aber uncharmanterweise seinen Cubalibre über die Barfrau kippen, berechtigter und betrunkenerweise, und danach? Danach trinkt man ein paar Vodka zusammen und es läuft wie am Schnürchen. Ich mag charmante Frauen.

Längst verloren geglaubte Schlüssel sind aufgetaucht und öffnen so manches Türchen.

Sonst wette ich auf keine Konsequenzen und ein Ende nach jedermanns Geschmack.

Freitag, 21. März 2008

you don´t need to worry about it

Die Entführung endete in einer Entgleisung der Sinne. Genau in dieser Reihenfolge. Es ist ein Fest.

Montag, 17. März 2008

wie war das mit der Nummer gleich noch? So kanns auch gehen.

Also, man muss heut´ zu Tage nichts mehr tun um einen neuen Freund zu bekommen.
Wenn man wie ich ein paar Gönner hat, dann rufen einen die Männer in der Nacht um 0.30 Uhr an.
Marko, hieß er. Woher er meine Nummer hat? Aus dem Chat natürlich.
Marko spielt Fußball und hat am Sonntag mit seiner Mannschaft 3:1 gewonnen. Die Informationen konnte ich ihm schlaftrunken entlocken.
Während des Gespräches kündigte sich ein weiterer Anrufer an. Dieser war dann nicht so mutig wie der Marko und hat einfach aufgelegt.
Zu meinem Glück, hat er seine Nummer mit gesendet. Vielleicht bekomme ich doch noch raus wo meine Nummer im 2.0 herum schwirrt.

Dienstag, 11. März 2008

Kiez again

Was wünscht man denn den Mädels? Oder hält man einfach nur die Fresse? Einen sauberen Schwanz? Viel Glück? In meinem Fall; viel Erfolg.
Oder ich stehe 20 Minuten in der Kälte darf mich fragenden Blicken aussetzen und warte auf ein Plastikbändchen welches mir Zutritt verschaffen sollte, andernfalls hätte ich weiter warten können. XXS Talk mit dem Marketing noch weniger mit einem Partner von "uns". Besonders wichtig, wenn ich das richtig verstanden habe. Da stellt sich mir die Frage, wer ist heute nicht besonders wichtig?
Die Ritze wurde aufgesucht, auch eine wichtige Kiezgröße, leider verliert sich das Interessante in der Oberfläche und wird mit einem Lächeln begrüßt.

Sonntag, 9. März 2008

Kiez Kiez Kiez

Wolfi wohnte 18 Jahre auf der 20 also quasi Nachbarn und die selben Leute kennt er auch. Unglaublich höre ich den ganzen Abend.
Ich bin dann in das Bayern Stüberl gefahren und kam nicht drumherum mich zu verlaufen. Oh ha die Seitenstraßen der Reeperbahn wollte ich eigentlich nicht alleine durch laufen. Egal, also da war sie dann ja Gott sei dank, die Friedrich Straße. Alle vier waren da, hatten nicht damit gerechnet, dass ich auch wirklich kommen würde. Den ganzen Abend bin ich bei einem Getränk geblieben und mir geht es blendend. Und wie naiv oder blauäugig ich doch bin oder vielleicht unaufmerksam, ich hab die ganzen Mädels erst mit bekommen nachdem ich darauf aufmerksam gemacht wurde. Sie Unterscheiden sich nicht von mir, erschreckend bewundert traurig.
Ich bin einmal den Kiez abgelaufen, Kaffee brauche ich um die tote Stunde zu überwinden und hab mir das Ganze genauer angesehen, ich bin total begeistert. Für mich ist das wie eine andere Welt, es ist drückend und bereitet Fernweh oder sagt wie einseitig man doch selber einfach ist oder das was man tut, wie gut es ist und nicht. Freilich, können solche Eindrücke junge Menschen wie mich ziemlich schnell fangen und binden, erzählen lassen und nachhängen.
Der Kiez bei Tag war dann eben so. Ist das die Straße als ich um drei hier entlang ging? Wo sind sie? Bei Tageslicht mausgrau hämmert irgendwo der Bass und schickt mich weiter. Die Schandflecken werden beseitigt und die abgebissenen Rosenköpfe den Abfluss runter gespült und der süßliche Geruch, den kann man nicht weg schrubben, nicht die Handabdrücke auf den Scheiben nicht die Reste auf den Straßen, nicht die Menschen, nicht den Tag.

Samstag, 8. März 2008

kurz erzählt

In Hamburg gelandet. Mit gefühlten drei Promille Restalkohol ging die Reise los. Gefühlt, weil soviel hatte ich den ganzen Vorabend sicher nicht, weniger als drei Stunden Schlaf taten den Rest. Ich hab da also im Zug diese Männer, könnten alle meine Väter sein, kennengelernt. Urbayerisch, und vier Tannenzäpfle versüssten mir die Fahrt. Und wo geht es heute hin, Repperbahn, Bayern-Stüberl. Wie sollte es auch anders sein... Da versucht man mal dem ganzen Alltag zu entfliehen und dann das, aber ich freue mich schon, wird sicher gut und was will man denn mehr als in einer fremden Stadt gleich "einheimischen Anschluss" zu finden. Meine Schwester macht es sich da Heim bequem, was aber von vorneherein klar war und auch vollkommen in Ordnung ist. Soviel steht für mich schon mal fest, ich war nicht das letzt Mal hier, ach so und es geht dann direkt vom Kiez zum Fischmarkt morgen in der Früh, dann ausschlafen und Montag ist auch schon wieder volles Programm, dann freue ich mich schon mal wieder auf die Arbeit und auf den damit verbundenen regelmäßigen Schlaf.

Dienstag, 4. März 2008

Von Zeit zu Zeit ist es angebracht genauer hinzuschauen, ein lachendes Kind und kein Urteil.

Montag, 3. März 2008

an other one bites to dust

So, das Wochenende wäre auch verbracht. Es war schrecklich.
Am Freitag war ich ja nun mit den anderen im Stall. Ich war schon in einer ziemlichen Stimmung. Da Heim machte ich mir eine Flasche Prossecco auf welch ich dann innerhalb von drei Stunden leerte. Ich weiß, dass ich drei Stunden damit verbracht habe die selben Lieder zuhören und meine Wimpern so krass zu schminken, dass es aussah als wären sie unecht. Mir hat es gut gefallen. Als ich mich dann endlich in der Lage dazu fühlte das Haus zu verlassen war es bereits elf und ich hatte keine Zigaretten mehr. Also bin ich schnell noch unten in die Kneipe rein, da war dann Rico, der Rico. Ich weiß, dass Rico nicht mehr mit Andrea zusammen ist. Er war die einzige Augenweide die ich an diesem Wochenende männlicherseits sehen sollte.
Ich wollte eigentlich mit der Clubline fahren, hab ich aber um eine Minute verpasst. Also bin ich mit der S-Bahn los.
Im Stall angekommen waren Jessi, Uschi und sonst noch keiner da.
Henno und Dude sind im Übrigen später erst in den Stall gekommen. Sie hatten die Martina dabei. Die zweite und letzte Augenweide des Wochenendes.
Ein Wodka Lemon war schnell bestellt und zwei weitere Kurze folgten in Kürze.
Dann kamen auch nach und nach die Anderen.
Nic beschloss den ganzen Abend aufdringlich um mich rum zuschwänzeln und mir immer anzüglich nahe zukommen. Auf gewisse Weise schmeichelte und widerte es mich gleichzeitig an. Er kann nun gar nicht tanzen und jedes Mal dieses aufdringliche, Dude hatte des Öfteren mal helfend einschreiten müssen.
-Ich wartete auf ihn. Mir war es egal wer es sein sollte. Aber ernüchternd stellte ich fest, dass er wohl nicht mehr kommen würde zumindest nicht heute nicht hier her. Oh oh here she comes…-
Ich beschloss dann ziemlich schnell zu gehen. Kennst mich ja, mir reicht es bald und ich kann früh gehen.
Also war ich weg, Hunger hatte ich oder eigentlich immer, wenn ich trinke. Na das soll am Ostbahnhof auch kein Problem sein. Ich musste nur 12 Minuten auf die Trambahn warten und ich würde meinen Zustand zu dem Zeitpunkt als stabil bezeichnen. Nachdem ich mein was auch immer aufgegessen hatte. Fing ich herzlichst an zu kotzen. Ja und ich war zu diesem Zeitpunkt noch in der Trambahn. Angewiderte Blicke und spitze Kommentare waren abzusehen, aber kannste dir ja denken wo mir das vorbei ging.
Endlich daheim und die letzen Reste des Essens wieder hergegeben schlief ich schnell ein.

Der Samstag verlief dann eher träge. Bin nicht richtig in die Gänge gekommen und hab mir felsenfest vorgenommen heut nicht weg zugehen. Nur hatte ich vergessen, dass ich mit mindestens drei Leuten verabredet hatte, dass wir Samstag weg gehen.
Also Sandra angerufen und Nothing und Martina hatte ich auch zugesagt, dass wir noch was machen. Ich hab die drei zur Münchner Freiheit bestellt, Sandra hatte das vorgeschlagen irgendein Geburtstag wäre da, es wäre kein Problem, dass wir dazu stoßen. War nicht so, Weiber und das Konkurrenzdenken. Ekelhaft, na egal die Typen waren sowieso nichts und „my sweet sixteen b-day party“ wollten wir auch nicht stören.
Dafür, dass wir sehr gemixt waren war es ein schöner Abend. Ich hab es ohne vorglühen hingeschafft und meine Stimmung war auszuhalten und sogar ausgelassen, obwohl ich keine Lust hatte. Wir sind dann mit der Clubline gefahren und ich hätte mich maßlos über Stefan ärgern können.
Also ist ja klar, dass Martina eine so tolle Frau, die ganze Zeit von Typen angebaggert wird und sie sich halt nicht irgendwie durchsetzen kann. Ich hab es dann als meine Pflicht empfunden hin und wieder den ein oder anderen zu recht zuweisen. Ich meinte zu Stefan er soll doch bitte mal auf die Mädels aufpassen und das es ja nicht wahr sein könne. Er meinte nur „Sie sind doch alt genug“ So eine Pfeife braucht er sich nicht wundern, dass er keinen Sex hat, wenn er nicht mal ein Mann ist. Frauen wollen beschützt werden, mal überspitzt gesagt, ich hätte eher nen dreier mit Martina und Sandra hinbekommen als er in die Verlegenheit auch nur einen Kuss zu bekommen. Das ist doch tragisch.
So ging der Abend dann ziemlich bald vorbei und ich war echt mal nicht zu dolle Betrunken.

Sonntag, 2. März 2008

Nobodys darling

Ist ja manchmal unglaublich was sieben Kilo mehr oder weniger anstellen können. Das macht mich ziemlich traurig. "Vorher fand ich dich abstoßend, aber jetzt wirst du immer schärfer" Oh ha. Ich muss weg. Sowas geht in hundert Jahren nicht.
Ach, irgendwie ist das alles nicht befriedigend. Mir ist heut einfach nur nach Jammern und ich könnte mich über alles und jeden beschweren und manchmal auch über mich. Ist doch unnormal.
Mein H. ist auch nicht da, bei dem könnte ich mich jetzt auskotzen und pushen. Ich sollte mich wieder meinem Buch widmen. "a long way down" und dann "Feuchtgebiete" Oh, das Buch werde ich bestimmt das ein oder andere Mal angewidert in die Ecke schmeissen.
Und dann war das Wochenende auch nicht Pistenreif, keine Schnittchen und keine Anrufe oder Nachrichten. Nur Ansagen ohne Stil, zu viel.

Samstag, 1. März 2008

Ausgesponnen

Wenn ich könnte, würde ich mich zur Friseurin umschulen lassen oder einen neue Ausbildung anfangen. Ich würde mir die Arme zu tätowieren und ein Jahr lang Glatze tragen. Meine eigene kleine Friseurbude aufmachen, vielleicht im Ausland, London?

Mit 45 Jahren habe ich dann ein kleines Stüberl und bin hoffentlich nicht mein bester Gast. Nicht micki und schicki, aber auch nichts abgestürztes, habe ich schon zu genüge gesehen. Nettes Publikum eher nicht zu jung und nicht zu hübsch.

Ich sitze nur da Heim mit meinem Mann und mindestens 3 Kinder, dann hätte ich trotzdem gerne ein kleines Straßencafé mit selbstgebackenem Kuchen und der Milchkaffee mit dem besten Milchschaum in Town.

Ein kleines Haus und bestimmt 2 Hunde ein kleiner Garten bitte mit Gärtner, Gartenarbeit mag ich nicht. Ein Kirschbaum darf nicht fehlen, diese Blütenpracht finde ich einfach umwerfend. Lilien und Rosen sollen blühen und die Luft versüßen.