Donnerstag, 23. Mai 2013
A man called C.
Was hätte ich tun sollen?
Also durchforste ich mein Archiv.
In all den Jahren, mittlerweile 10 Jahre, hat sich nichts geändert.
Mein Leben ist ein Kreis mit regelmäßigen Kurven, auf und ab.
Alles wiederholt sich. Ich bin gar nicht anders!
Mal bin ich hungrig und mal eben nicht.
Die Geschichten sind die selben, immer gewesen.
Nebst dem Blog, habe ich noch Tagebuch geführt. Mit all den Namen, es sind nur noch Namen, keine Geschichte mehr dazu.
Die Erinnerungen sind höchstens grau und ohne Namen. Ich bin so furchtbar vergesslich.
Tatsächlich und wahrhaftig ändert sich hier nichts.
Die Frage nach mir, wiederholt sich immer, fortlaufend und eine Antwort habe ich nicht.
Schon mit 22 Jahren hatte und habe ich die selben Ängste, und später hat sich nichts geändert.
Ich weiß gar nicht, was ich mit dieser Information anfangen soll.
Ist das vielleicht traurig? Ist es das? Dass ich immer und immer wieder die selben Vorstellungen habe? Mich vielleicht einfach wirklich nur im Kreis drehe und nirgendwo ankomme?
Habe ich einfach nichts von mir gelernt?
Ich wollte immer Liebe, Liebe um meiner Willen. Ich habe Liebe bekommen und weiß bis heute nicht, was ich damit machen soll. Ich kann es einfach nicht annehmen. Ich kann dieses Paket nicht tragen. Also bleibt mir nichts anderes übrig, als das Geschenk im Selbstzweifel zu zerstören.
Ich glaube, es macht mich traurig, dass es manchmal einfach so ist. Manchmal traurig.
Mittwoch, 22. Mai 2013
Ich will das nicht. Ich fühle mich so schlecht, so unbrauchbar. Diese Momente, in denen ich so unfassbar schwach bin. Ich nicht atmen kann und jeder Gedanke bei dir hängen bleibt.
Ich bin nicht schwach und doch.
Manchmal schäme ich mich für die Dinge die ich tue und für das, was ich nicht tue und alles gehört zu mir.
Das zu akzeptieren!
Und dieses ständige Chaos im Kopf.
Gerade heute möchte da kein klarer Gedanke aufkommen.
Ich wünsche mir so viel, so viel Nähe und weiß, dass ich es nie zurückgeben kann.
Ich bekomme Angst und hoffe immer nur, alles ergibt sicher irgendwann einen Sinn.
Alles wird immer gut. Es ist schon immer alles gut geworden.
Dienstag, 9. April 2013
Immer, wenn ich auf vermeintliche Abweisung treffe, falle ich in diese alten Verhaltensmuster. Heute schreibe ich meinen Eltern, ich möchte sie besuchen und es ist ihnen wohl auch gleich so wichtig, dass sie nicht mal Antworten brauchen. Und mir ist es jetzt auch so wichtig, dass ich mir die Backen mit sinnlosem Scheiß vollstopfe, das Haus nicht verlassen kann, trotz spontanem Frühlingsanfang. Bin wie gelähmt und ausgeliefert. Ich vergrabe mich in meinem Bett unter tausend Decken, verliere mich in Gossip Girl und weiß noch immer nicht wer ich bin. Zwischendurch kann ich mir diese beschissene weiße Uhr anschauen zwischen Küche und Klo, Bett und Fenster und fühle schon wieder Zurückweisung, am Liebsten möchte ich sie mit dem Essen einfach runterspülen. Ich tue es. Ich habe keine Kontrolle über mich, kann mich nicht sehen. Und immer hoffe ich, dass alles anders wird. Ich anders werde und irgendwann mal, irgendwo ankomme, aber das tue ich nicht. Ich verletze andere Menschen und auch dann möchte ich es einfach wieder alles vergessen. Ich möchte keine Verantwortung übernehmen. Ich wünsche immer nur, alles wird gut. Ich will, dass alles gut wird. Aber vergesse, dass ich gut mit mir sein sollte. Ich kann mich und manche Dinge einfach nicht so akzeptieren wie sie sind. Verletze mich selber und sehe keinen Weg. Das einzige was bleibt, morgen ist ein neuer Tag.
Sonntag, 11. November 2012
Alone in the light
Leid, wie immer.
Nichts dunkel, nur schwer, Herzensschwere.
Alone in the light, but light.
Leid.
Sonntag, 28. Oktober 2012
Mono
tonie, nie.
Der Ehrlichkeit halte ich Treue.
Das war es dann aber schon mit Treue, im Sinne der allgemein bekannten Definition.
Ich würde es für mich anders definieren.
Zur Abwechslung singe ich den Wies´n Blues. Fehlt mir diese Zeit. Das ist einfach Wahnsinn.
Gestern hat sich dann mein Herz gemeldet und wie ich mich gefreut habe.
Ich fing schon an, die Zweifel kamen auf.
Und nun ist es auch nicht besser, aber auch nicht schlechter.
Abgesehen davon glaube ich, dass ich keine Hörner habe, die ich abstoßen muss.
Es ist wohl einfach so.
Da bin ich wieder bei der Wahrheit.
Sonntag, 23. Oktober 2011
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